Behandlung
Behandelt werden | Speichelsteinstosswellenlithotripsie | Was ist zu beachten?
Nebenwirkungen und Beschwerden | Nachbehandlung | Patientenanweisung
Nachkontrollen | Behandlungsergebnisse
Welche Nebenwirkungen und Beschwerden können auftreten?
Während der Behandlung:
- Die Stosswellenbehandlung kann schmerzhaft sein, insbesondere dann, wenn eine Drüsenentzündung noch nicht vollständig abgeheilt ist. Sie können jedoch jederzeit eine Behandlungsunterbrechung signalisieren
- Schmerzen an den Zähnen und den Zahnwurzeln während der Behandlung sind in einigen Fällen zu beobachten; hier kann eine leicht veränderte Einstellung des Therapiekopfes für eine Linderung sorgen
- Hustenreize sind häufiger zu beobachten
Unmittelbar nach der Behandlung:
- Eine leichte Schwellung der betroffenen Drüse nach der Stosswellenbehandlung kann auftreten
- In wenigen Fällen sind hautoberflächliche Blutungen zu beobachten, die jedoch unmittelbar nach Behandlungsende zum Stillstand kommen. Ebenso kann der austretende Speichel leicht blutunterlaufen sein
Ziel ist es den Speichelstein in einzelne Bruchstücke zu zerkleinern, so dass die Steinfragmente über den wieder hergestellten Speichelabfuss natürlich ausgeschwemmt werden. Es kann vorkommen, dass grössere Steinfragmente (Bruchstücke) den Abfluss erneut verschliessen.
In diesem Fall ist:
- zwingend der behandelnde Arzt zu konsultieren, um einer Drüsenentzündung vorzubeugen.
- an ein vorsichtiges Ausmassieren der Drüse zu denken,
- die Stosswellensteinzertrümmerung (besonders bei grossen Steinbruchstücken) bis zur 3 Behandlung fortzusetzen oder eine Weitung des Ganges in Erwägung zu ziehen. Je nach Lage des Steinstückes kann auch eine Gangschlitzung erforderlich sein. Vorbeugend kann auch die Gabe von Antibiosemedikamenten notwendig werden.
- Speicheldrüsenentzündungen ausgelöst durch die Speichelsteinlithotripsie sind sehr selten