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Stosswellenlithotripsie | Intrakorporale Stosswellenlithotripsie

Stosswellenlithotripsie - eine organerhaltende und risikoarme Alternative

SpeichelsteineIm Gegensatz zur chirurgischen Vorgehensweise verspricht die Lithotripsie als organerhaltendes Verfahren i.d.R. die vollständige Regeneration der durch den Stein gestörten Drüsenfunktion. Die Stosswellenbehandlung kommt meist ohne Anästhesie oder Analgosedierung aus. Die Behandlung von Risikopatienten im Sinne der Anästhesie wird erstmalig ohne zu erwartende Komplikationen möglich. Durch Stosswellen werden kleine Teile von der Steinoberfläche abgetragen. Der durch die applizierten Stosswellen in Bruchstücke zerkleinerte Speichelstein wird i.d.R. innerhalb der nächsten Tage über den natürlichen Ausführungsgang der Drüse ausgespült. Dieser Ausscheidungsvorgang sollte durch Speichelanreger und Drüsenmassagen unterstützt werden. Im Gegensatz zur chirurgischen Vorgehensweise ist die Steinzertrümmerung organerhaltend und erlaubt eine vollständige Regeneration der Drüsenfunktion. Die beim chirurgischen Eingriff auftretenden Risiken, z. B. die Verletzung des Gesichtsnervs und damit die Gefahr einer einseitigen Gesichtslähmung, werden vermieden.